Talsperren

Talsperren haben vielfältige Aufgaben: Rohwasserbereitstellung, Hochwasserschutz, Energieerzeugung oder Niedrigwasseraufhöhung. Die daraus abgeleiteten Bewirtschaftungsziele widersprechen sich. Für die Trinkwasserversorgung sollte der Speicher gut gefüllt sein, für einen optimalen Hochwasserschutz möglichst leer, für eine stabile Energieversorgung sollte der Abfluss konstant hoch sein, für die Niedrigwasseraufhöhung muss er in Abhängigkeit vom Wasserstand des Fließgewässers gesteuert werden.

Auch unter dem Gesichtspunkt Sicherheit stellen Talsperren außergewöhnliche Anforderungen an die messtechnische Überwachung und die Zuverlässigkeit der Steuerungstechnik. Sickerwassermenge, Solwasserdruck, Lot- und Extension, Zulaufmenge und –qualität und Pegelstände sind zu messen, die Wasserentnahme und die Grundablässe zu steuern, der Zugang zum Bauwerk zu kontrollieren und vieles mehr.

BNA hat mehr als 40 Talsperren, Überleitungsstollen und Hochwasserschutzbauwerke mit Elektro-, Steuerungs- und Überwachungstechnik ausgerüstet und verfügt über ein breites Angebot an technischen Lösungen für die Sensoranbindung, die Überwachung des Bauwerks und seiner Zuflüsse, die Steuerung sicherheitsrelevanter Antriebe und die Erstellung behördlicher Reports. Mit erprobten Lösungen für die Seepegelregelung und die ökologische Steuerung hilft BNA Talsperrenbetreibern, ihre vielfältigen Bewirtschaftungsziele zu erreichen.

Referenzen

Sylvensteinspeicher

Bayerisches Landesamt für Umwelt, Visualisierung und Datenarchivierung

Der vom Wasserwirtschaftsamt Weilheim betriebene Sylvensteinspeicher ist der älteste staatliche Wasserspeicher Bayerns. Er bietet den Bewohnern des Isartals Schutz vor Hochwasser und sichert die Städte Bad Tölz und München. BNA lieferte die Technik für die Überwachung, Visualisierung und Datenarchivierung am Sylvensteinspeicher. Zum Einsatz kommt das Technische Informations- und Bediensystem TIBS der BNA.

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Talsperre Leibis/Lichte

Thüringer Fernwasserversorgung, Talsperrensteuerung und -überwachung

Die Trinkwassertalsperre Leibis/Lichte, mit 102,5 m die zweithöchsten Staumauer Deutschlands, wird von der Thüringer Fernwasserversorgung betrieben. Sie sichert seit ihrer Fertigstellung im Jahr 2008 die Trinkwasserversorgung von 400.000 Thüringern. BNA lieferte die Elektro-, Steuerungs- und Leittechnik für Betrieb und Überwachung des Bauwerks, des Speichers und der Zuflüsse und die Bewirtschaftung des Gesamtsystems. Für einen optimalen Naturschutz entwickelte BNA eine ökologische Steuerung.

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Ohra/Schmalwasser/Tambach

Thüringer Fernwasserversorgung, Fernwirkverbund von drei Talsperren

Die Thüringer Fernwasserversorgung (TFW) versorgt mehr als 1 Million Einwohner im Freistaat Thüringen mit Trinkwasser. Als einziger Fernwasserversorger in Deutschland bereitet TFW ausschließlich Oberflächenwasser aus Trinkwassertalsperren auf. BNA lieferte die Fernwirk-, Steuerungs- und Überwachungstechnik der Talsperren Ohra, Schmalwasser und Tambach-Dietharz, richtete die Leitstellen der Talsperren ein und schuf die technischen Voraussetzungen für eine koordinierte Bewirtschaftung des Systems.

Talsperren Lingese Brucher

Wupperverband, Talsperrensteuerung und -überwachung

Der Wupperverband erfüllt die wasserwirtschaftlichen Aufgaben im 813 km² großen Einzugsgebiet der Wupper. Dazu betreibt der Verband 12 Talsperren und 11 Kläranlagen. BNA lieferte die Elektro-, Steuerungs- und Leittechnik der Talsperren Lingese und Brucher.

Lichtestollen

Thüringer Fernwasserversorgung, Regelung der Rohwasserabgabe

Die Thüringer Fernwasserversorgung versorgt das Wasserwerk Zeigerheim mit Rohwasser aus der Talsperre Leibis. Das Rohwasser fließt über eine Turbine in den Lichtestollen und von dort weiter über eine Fernwasserleitung zum Wasserwerk. BNA realisierte die Regelung der Zulaufmenge in den Lichtestollen in Abhängigkeit von der Rohwasserabnahme des Wasserwerks, die Regelung des Füllstandes im Stollen sowie die Überwachung der Fernwasserleitung auf Rohrbruch. Mit dieser Regelung kann der Lichtestollen während der Turbinenwartung und bei Störfällen als Wasserspeicher genutzt werden.

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Zentrale Datenbank

Thüringer Fernwasserversorgung, Datenmanagement für 35.000 Datenpunkte

Die Thüringer Fernwasserversorgung ist einer der großen Fernwasserversorger Deutschlands. Für einen sicheren, transparenten und optimierten Betrieb der Anlagen beauftragte TFW BNA mit der Einrichtung eines zentralen Betriebsdatenerfassungssystems. Die Prozess-, Energie- und Betriebsdaten des Unternehmens werden durch das von BNA entwickelte Technische Informations- und Bediensystem TIBS in einer Datenbank erfasst, geprüft, automatisch verdichtet
und dem Nutzer in aussagekräftigen Berichten zur Verfügung gestellt.

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