Referenz
Große Dhünn-Talsperre
Wupperverband
Lebenswichtige Wasserspeicher - sicher versorgt, smart migriert
Der Wupperverband betreibt insgesamt 14 Talsperren, davon 3 Trinkwassertalsperren: die Große Dhünn-Talsperre, die Kerspe- und die Herbringhauser Talsperre. Die Prozessleitsysteme der Anlagen sind im Laufe der Jahre heterogen gewachsen. Im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie vereinheitlicht der Wupperverband die Leitsysteme seiner Anlagenstandorte und bringt sie für mehr Effizienz, Sicherheit und Flexibilität auf den neuesten Stand.
Die Grosse Dhünn-Talsperre ist die 3. Trinkwassertalsperre, die der Wupperverband mit BNA auf seinen neuen anlagenübergreifenden Automatisierungsstandard überführt.
BNA lieferte ein modernes, redundantes Prozessleitsystem mit unterlagerten Automatisierungsstationen. Die Automatisierungstechnik wurde vollständig ausgetauscht, Teile der Schaltanlage erneuert und angepasst und lokale Anlagenbedienungen eingerichtet. Zudem wurde das Prozessleitsystem der Talsperre virtualisiert.
Innerhalb von vier Monaten realisierte BNA den Umbau vor Ort, wobei die Rohwasserversorgung zu jeder Zeit sichergestellt sein musste. Ein Abschalten wie bei den beiden anderen Talsperren war nicht möglich. BNA erarbeitete ein detailliertes Migrationskonzept. Hierzu wurde ein durchgängiger Datenaustausch zwischen Bestands- und Neusystem hergestellt.
Ein solcher Umbau ist nur realisierbar, wenn zwischen Kunde und BNA jeder Handgriff sitzt und alle Abläufe exakt abgestimmt sind. Die Teams des Wupperverbands und der BNA konnten dabei auch auf ihre Erfahrungswerte aus dem vorangegangenen gemeinsamen Projekt zurückgreifen. Dies erleichterte die Zusammenarbeit und führte zu einer reibungslosen und erfolgreichen Inbetriebnahme.